Erfahre, wie sich die Akademie auf dein Körperbild oder dein Essverhalten auswirkt.
Wir beobachteten in der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe eine hochsignifikante (sehr starke) Verringerung von gezügeltem Essverhalten, essensbezogenen Sorgen, emotionalem Essen und Gewichts- und Figursorgen. Es gab ebenfalls einen signifikanten (starken) Anstieg der Körperwertschätzung, einen hochsignifikanten Anstieg des achtsamen Essenverhaltens und einen signifikanten Anstieg des Selbstmitgefühls.
Damit zeigt sich eine hochgradige Wirksamkeit der ACHTSAM ESSEN Akademie.
Sieh dir die Ergebnisse im Detail an: .
Der EDE-Q misst gestörtes (gezügeltes, restriktives) Essverhalten. Darunter fallen Fragen zu dem Wunsch abzunehmen, Angst, beim essen die Kontrolle zu verlieren, sich beim essen einzuschränken oder Schuldgefühle nach dem essen.
Die Teilnehmer:innen der Studie zeigen eine hoch signifikante Reduktion des gestörten Essverhaltens.
Fragebogen: Eating Disorder Examination Questionnaire (EDE-Q; Fairburn & Beglin, 1994; deutsche Version: Hilbert et al., 2007)
Die verwendete Skala der IES-2 misst das Ausmaß, indem die Nahrungsaufnahme durch Emotionen ausgelöst wird. Beispiele sind „ich esse, wenn ich emotional bewegt bin“, „ich benutze Essen, um meine negativen Emotionen abzumildern“ oder „ich esse, wenn ich mich einfach fühle“.
Die Teilnehmer:innen der Studie zeigen eine Reduktion des emotionalen Essverhaltens (= Steigerung des intuitiven Essverhaltens).
Fragebogen: Intuitive Eating Scale. IES-2; Tylka & Kroon Van Diest, 2013; deutsche Version: van Dyck et al., 2016
Der BAS misst das Ausmaß, indem der eigenen Körper wertgeschätzt wird. Körperwertschätzung erlaubt es uns die Beziehung zu unserem Körper und Körperbild neu zu gestalten. Ein negatives Körperbild führt zu einem gestörten Essverhalten, wohingegen ein gutes Körperbild gesundes Essverhalten fördert.
Die Teilnehmer:innen der Studie zeigen eine signifikante Steigerung der Wertschätzung des eigenen Körpers.
Fragebogen: Body Appreciation Scale -2. BAS-2, Tylka & Wood-Barcalow, 2015a; deutsche Version: Behrend und Warschburger, 2022
Der SCS misst Selbstmitgefühl. Selbstmitgefühl bedeutet eigene Herausforderungen zu erkennen, freundlich oder verständnisvoll gegenüber sich selbst zu reagieren, anstatt Selbstverurteilung zu viel Raum zu geben. Das Fehlen des Selbstmitgefühls hält negative Handlungskreisläufe oft aufrecht.
Die Teilnehmer:innen der Studie zeigen eine hoch signifikante Steigerung des Selbstmitgefühls.
Fragebogen: Self-compassion Scale. SCS; Neff, 2003; German Version: Hupfeld & Ruffieux, 2011
Der MEI misst das bewusste Essverhalten. Dazu gehört das genussvolle essen, die Wahrnehmung von Körpersignalen wie Hunger oder Sättigung, das bewusste Wahrnehmen von emotionalen Triggern oder eine nicht reaktive (impulsive) Haltung gegenüber Essen .
Die Teilnehmer:innen der Studie zeigen eine hoch signifikante Steigerung des achtsamen Essverhaltens.
Fragebogen: Mindful Eating Inventory (MEI; Peitz et al. 2021)
Ich bin Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin mit dem Schwerpunkt Essverhalten und Körpergefühl.
Seit über 4 Jahren begleite ich Frauen und Männer dabei, zu ihrem intuitiven, natürlichen Essverhalten zurück zu finden. Du profitierst aus meiner Expertise als klinische Psychologin sowie aus meiner Erfahrung aus über hundert Therapiestunden. Im Zuge meiner Ausbildung durfte ich unter anderem von Evelyn Tribole, Elyse Resch, Gene Kristeller oder Andrea Lieberstein – den führenden ExpertInnen auf den Gebieten achtsames und intuitives essen – höchst persönlich lernen. Mein Fachwissen habe ich in meinem Buch FOOD FEELINGS nieder geschrieben.